Ein Kommentar zur symbolischen Ordnung der Diskriminierung am Theater

Stellen wir uns ein paar unbequeme Fragen: Wie divers ist Dein Lieblingstheater? Wie divers sind die Aufführungen besetzt? Wer hat die Intendanz inne? Wer sorgt dafür, dass die Papierhandtücher, mit denen Du Deine Hände trocknest, aufgefüllt sind? Der Begriff der Diversität ist zurzeit auch im Kulturbetrieb in aller Munde und verfolgt zunächst einen wichtigen gleichstellungspolitischen … weiterlesen

Schluss mit home, sweet home: Wenn Privates und Öffentliches unzertrennlich werden

In dieser ersten Folge des Podcasts “More than a Feeling – Gefühle und Gesellschaft” dreht sich alles um das traute Heim und wie sich unser Gefühl von Zuhause in Zeiten von Corona verändert. Birgitt Röttger-Rössler, Kultur- und Sozialanthropologin, und Margreth Lünenborg, Kommunikationswissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin erörtern gemeinsam das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit … weiterlesen

Trailer: More than a Feeling – Ein Podcast über Gefühle und Gesellschaft

Bald geht unsere erste Folge online – hier gibt es ein kleines Sneak Peak. Gefühle beeinflussen alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Ja, sie tragen ganz maßgeblich dazu bei, dass Gesellschaft überhaupt entsteht. Aber wie geschieht das? Wer fühlt was und wer darf was fühlen? Welche Gefühle werden versteckt und ausgegrenzt und welche sind total akzeptabel? … weiterlesen

Affektregulation in globalen Medienkulturen

Das ist irgendwie eine Traumwelt, das sind wunderschöne Orte, wo wir hinfahren. Es sind tolle Locations, es sind tolle Dates, die man erlebt. Und da will man tolle Menschen sehen und tolle Küsse erleben und tolle Rosen, also so eine, es ist alles schön. (Interview mit einer Produzentin von Reality TV-Formaten, 2016) If the same … weiterlesen

(Non-)Sexual AI: (Un-)Doing Sex:bots (&& their User(s)) – Part I: Getting in Touch

“But you are a machine!” a classmate yelled at me during our final year in school, when I said that doing homework was not that difficult. At the time, I was working mostly night shifts, so I was awake on Fridays from 6.00 a.m. to 4.00 a.m. the next day, followed by another night shift … weiterlesen

Von Lagerfeuergefühl über Lästern bis Scham: Emotionsgemeinschaften des Reality TV-Publikums

Das abgeschlossene Teilprojekt B02 „ Transkulturelle emotionale Repertoires im und durch Reality TV“ befasste sich mit den affektiven Dynamiken des Reality TV, bzw. mit der Frage, wieso Reality TV Formate wie Germany’s Next Topmodel weltweit so beliebt sind. Neben begeisterter Zustimmung sorgt die Sendung gleichzeitig auch für Shitstorms und kritische Diskussionen (z.B. #notheidisgirl, pinkstinks). Offenbar bietet die Sendung starkes Affizierungspotential: Gefühle … weiterlesen

Meditieren gegen Corona-Maßnahmen?

Überschneidungen einer Kultur der Selbstfürsorge und Achtsamkeit mit der Ablehnung von Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung Als Ende August dieses Jahres rund 38.000 Menschen in Berlin zum selbsternannten „Fest für Freiheit und Frieden“ gegen die Corona-Schutzmaßnahmen der Regierung auf die Straße gingen, sorgte unter anderem die soziale und kulturelle Heterogenität der Protestierenden für Aufsehen. Mehr und weniger … weiterlesen

The affective economy of anxiety or how the German far right capitalizes on Covid-19

In Germany and elsewhere, far-right movements are making use of the ongoing pandemic in various ways and mobilizing supporters online and offline. Just last weekend, around 40,000 people gathered in Berlin reportedly to protest the German government’s measures to redeem the crisis. Reportedly, because the messages and paroles uttered at these so-called Hygiene-Demos – or … weiterlesen

Theater in Zeiten von Corona II: Female Worldmaking

„Es ist von Gewicht, welche Geschichten Welten machen und welche Welten Geschichten machen.“ (Haraway 2018, S. 23) 16 Wochen dauert die Corona-Krise hierzulande bereits an. 16 lange Wochen, die für Millionen Menschen weltweit zur existenziellen Bewährungsprobe wurden. 16 ungerechte Wochen, die gefährdete Leben noch stärker gefährdeten. 16 Wochen, für die entscheidend war, ob der eigene … weiterlesen

The eternal return of the same? Or: Humans in Theatre

Theatre can’t do without humans. This is perhaps the most painful point of this social, sometimes artistic formation and institution. Human labour – physical, organisational and intellectual – permeates this apparatus in order to ultimately work on “matters of concern” (Latour 2004) both on a macro-political (e.g. as state theatre) and micro-political (e.g. as community … weiterlesen