Posts mit dem Tag »Affective Publics«

The affective economy of anxiety or how the German far right capitalizes on Covid-19

In Germany and elsewhere, far-right movements are making use of the ongoing pandemic in various ways and mobilizing supporters online and offline. Just last weekend, around 40,000 people gathered in Berlin reportedly to protest the German government’s measures to redeem the crisis. Reportedly, because the messages and paroles uttered at these so-called Hygiene-Demos – or … weiterlesen

Emotions and the media in the time of the coronavirus pandemic

Karin Wahl-Jorgensen, Professor at the Cardiff School of Journalism, Media and Culture, has been analysing and commenting on media coverage of the coronavirus. She is currently co-editing a special issue of Digital Journalism on “Covering corona: News in times of the pandemic crisis.” For our Blog, she provided insight into her research. I have been … weiterlesen

Links von der Ausnahme / Zuhause denken

In Deutschland werden dieser Tage öffentliche und private Veranstaltungen abgesagt, Institutionen, Clubs, Bars und andere Stätten sozialer Zusammenkunft geschlossen, um die Verbreitung des CoV-2-Virus zu verlangsamen. Den Anfang machte Klaus Lederer in Berlin mit der Schließung aller größeren Theater- und Opernhäuser. Gleich am nächsten Tag erfolgte der Aufschrei der Berliner Amtsärzte, dass auch kleinere Veranstaltungen … weiterlesen

“Bleiben Sie gesund!” – Ein Vormittag in Zeiten von Corona

Beim Einkauf in dem beschaulichen Städtchen im Bergischen Land, in dem ich teilweise lebe, treffe ich auf der Straße eine Bekannte. Wir bleiben stehen, treten dann beide einen Schritt zurück, verzichten aufs Händeschütteln, tauschen die neuesten Lokalinformationen über die Corona-Krise aus und verabschieden uns mit den Worten: „Bleiben Sie gesund!“. Ich betrete den Supermarkt, gleich … weiterlesen

Injuring the brick wall – Freundliche Auseinandersetzungen an den Münchner Kammerspielen

I’ve done something new for this fight. I’ve wrestled with an alligator, I’ve tussled with a whale, I did handcuff lightning, and threw thunder in jail. I’m bad. Last week I’ve murdered a rock, injured a stone and hospitalized a brick. – Muhammad Ali, 1974 Der Kampfring wurde beim Festival FRIENDLY CONFRONTATIONS – Globale Kunst und … weiterlesen

„The Eternal Network“. Die Ausstellung der Transmediale in sieben Fragen

Twittern, Posten, Liken, Sharen – digitale Netzwerke sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und prägen die Arten und Weisen, wie wir in affective societies zusammenleben. Die Ausstellung der diesjährigen Transmediale „The Eternal Network“ im Haus der Kulturen der Welt hinterfragt die Möglichkeiten und Grenzen internetbasierter Netzwerke: Einst Synonym für die Hoffnung auf flache Hierarchien, … weiterlesen

Heimat und Handke? Auch das noch.

Ein Versuch.

Peter Handke polarisiert. Die Entscheidung, ihm 2019 den Nobelpreis für Literatur zu verleihen, ist streitbar. Die einen verurteilen Werk und Autor und bezeichnen ihn als einen Apologeten des Völkermordes. Für sie ist die Entscheidung der Schwedischen Akademie eine nicht vertretbare Provokation. Für seine treuen Anhänger ist und bleibt er bei aller Anfechtbarkeit ein ‚großer Dichter‘. … weiterlesen

Book review: Immersion as participation and reflection

Staging Spectators in Immersive Performances is a welcome addition to the growing body of scholarly work focusing on artworks and artistic practices that immerse audiences in intimate and/or large-scale environments, which often require participation from spectators and tend to be situated outside of traditional theatre institutions and spaces. The anthology comprises an introduction followed by … weiterlesen

Performance als Politik: Milo Raus (P)reenactments General Assembly und Sturm auf den Reichstag

Dass das Theater ein Ort ist, an dem Emotionen und das Politische eine zentrale Rolle spielen, leuchtet leicht ein und ist historisch gesehen keine neue Erkenntnis. Schließlich speisen sich schon zahlreiche griechische Tragödien letztlich aus politischen Konflikten und den damit verbundenen Emotionen – und als Friedrich Schiller in seiner berühmten Rede über „Die Schaubühne als … weiterlesen

Die affektive Macht des „Martyriums“. Was wir von der Debatte um eine Kunstinstallation lernen können

„In Berlin-Kreuzberg werden Massenmörder zu Märtyrern erklärt,“ titelte am 29. November 2017 die Welt. Und weiter: „Eine Kunstinstallation im Berliner Bezirk Kreuzberg präsentiert islamistische Terroristen als Märtyrer – und hebt sie auf eine Stufe mit Martin Luther King und anderen Widerstandskämpfern.“ Wie bitte? Auch der BILD-Autor Gunnar Schupelius gibt sich „fassungslos“ und verkündet: „In Kreuzberg … weiterlesen