Gibt es einen monolingualen Affekt? Und wie kann man ihn provozieren? Tomer Gardis Lesung beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2016

Sprache und Affekt sind eng miteinander verbunden und aufeinander bezogen. Dass es ein Gefühl für die Sprache gibt, wie es die Rede vom Sprachgefühl anzeigt, wird besonders deutlich in der Wahrnehmung von ‚Fehlern‘: Sprecher*innen merken sehr schnell, wenn etwas nicht stimmt und sozusagen im Affekt verbessern sie sich selbst oder andere. Hier deutete sich schon eine … weiterlesen

Affekte und Forschungsdaten: Über das Ausgraben und Archivieren von Affektivität

© Elisabeth Huber

Forschungsfragen prägen das wissenschaftliche Wissen, das wir über bestimmte gesellschaftliche und kulturelle Phänomene erlangen können. Sind theoretische und methodologische Ansätze zu Affekten und Emotionen konzeptuell in der Forschung verankert, so können bisher verborgene oder ausgeblendete Dynamiken in den Blick gerückt werden. Affektsensible Forschungsfragen können aber nicht nur in einer eigenen empirischen Forschung gestellt werden, sondern … weiterlesen

Engaging the Elsewhere – Affective politics and political aesthetics across Muslim and Christian life-worlds: Workshop Report

How do people, things, and (ritual or devotional) spaces relate to the Elsewhere, and how are they in turn shaped by the Elsewhere in their everyday doings and being? What is our conceptual understanding of the Elsewhere and how can it be researched? How do affective politics and political aesthetics constitute the mutual relationship between … weiterlesen

Das Theater als affektpolitische Anstalt? Zum Spiel mit migrantischen Identitätszuschreibungen in „Verrücktes Blut“

Eine zentrale These des Sonderforschungsbereichs 1171 ist, dass Affective Societies kein reines Gegenwartsphänomen sind. Wie der vorherige Beitrag zur Frage von Empörung als politischer Emotion zu zeigen versucht hat, werden Gesellschaften seit jeher fundamental von affektiven Dynamiken geprägt, die sich erst im historischen Verlauf formieren und sukzessive ihre Gestalt verändern können. Dies zeigt sich exemplarisch an den aktuellen medialen … weiterlesen

Performance als Politik: Milo Raus (P)reenactments General Assembly und Sturm auf den Reichstag

Dass das Theater ein Ort ist, an dem Emotionen und das Politische eine zentrale Rolle spielen, leuchtet leicht ein und ist historisch gesehen keine neue Erkenntnis. Schließlich speisen sich schon zahlreiche griechische Tragödien letztlich aus politischen Konflikten und den damit verbundenen Emotionen – und als Friedrich Schiller in seiner berühmten Rede über „Die Schaubühne als … weiterlesen

Affective Societies, affected scientists! Five questions to Michael Richardson

The interview series poses questions concerning the role of affects and emotions in research practice and contemporary society to researches on short-term visit and associate members of the Collaborative Research Center „Affective Societies“. Today, we introduce Michael Richardson who is a lecturer in the School of the Arts and Media at the University of New … weiterlesen

Affective societies, affected scientists! Five questions to Lara Baladi

The interview series poses questions concerning the role of affects and emotions in research practice and contemporary society to researches on short-term visit and associate members of the Collaborative Research Center „Affective Societies“. Today, we introduce Lara Baladi, an Egyptian-Lebanese multidisciplinary artist, archivist and educator. In her investigations into archives, personal histories, socio-political narratives and … weiterlesen

Affective societies, affected scientists! Five questions to Greg Seigworth

The interview series poses questions concerning the role of affects and emotions in research practice and contemporary society to researches on short-term visit and associate members of the Collaborative Research Center „Affective Societies“. Today, we introduce Greg Seigworth, who is Professor of Communication Studies in the Department of Communication and Theatre at Millersville University in … weiterlesen

Affective Societies, affected scientists! Five questions to Jean-Baptiste Pettier

The interview series poses questions concerning the role of affects and emotions in research practice and contemporary society to researches on short-term visit and associate members of the Collaborative Research Center „Affective Societies“. Today, we introduce Jean-Baptiste Pettier who has a PhD in social anthropology from the École des Hautes Études en Sciences Sociales, with … weiterlesen

Affective societies, affected scientists! Fünf Fragen an Oliver Lubrich

In der Interview-Reihe „Affective societies, affected scientists!“ beantworten Wissenschaftler*innen auf Stippvisite oder mit längerem Aufenthalt im Sonderforschungsbereich „Affective Societies“ Fragen zur Affektivität und Emotionalität in Wissenschaft und Gegenwart. Heute stellen wir Oliver Lubrich vor, der seit 2011 Professor für Germanistik und Komparatistik an der Universität Bern ist. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Reiseliteratur – etwa … weiterlesen