Über

Affekte und Emotionen sind kein gesellschaftliches Randphänomen, sondern bilden den Kern jeglicher Sozialität. Sie ermöglichen einerseits gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität, bringen andererseits aber auch Ausgrenzung und Isolation hervor. Der interdisziplinäre Forschungsverbund „Affective Societies“ an der Freien Universität Berlin untersucht die fundamentale Bedeutung von Affekten und Emotionen für das soziale Zusammenleben in mobilen, vernetzten und mediatisierten Welten des 21. Jahrhunderts. Sein Ziel ist es, ein neues Verständnis von Gesellschaften als Affective Societies zu etablieren.

Dieser Blog möchte einer breiten interessierten Öffentlichkeit Einblick in unsere Forschungsarbeit geben. Neben Tagungs- und Feldberichten, Interviews, Rezensionen und Portraits finden Sie auch Texte von Autor*innen des SFB, die mit einer affekttheoretischen Perspektive auf gegenwärtige Ereignisse in Alltag, Politik und Kultur blicken und zur Reflexion einladen wollen.

 

Das Blog-Redaktionsteam besteht aus:

Prof. Doris Kolesch, Reenacting Emotions

Prof. Christian von Scheve, Gefühle religiöser Zugehörigkeit und Rhetoriken der Verletzung in Öffentlichkeit und Kunst

Marion Acker, Geteilte Gefühle

Verena Straub, Affektive Dynamiken von Bildern im Zeitalter von Social Media

Sophie Nikoleit, Reenacting Emotions

Theresa Schütz, Reenacting Emotions

Friederike Oberkrome, Emotion und Relationalität in Formen (post-)migrantischen Theaters

Katharina Metz, Geschäftsführung