Über

Affekte und Emotionen sind kein gesellschaftliches Randphänomen, sondern bilden den Kern jeglicher Sozialität. Sie ermöglichen einerseits gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität, bringen andererseits aber auch Ausgrenzung und Isolation hervor. Der interdisziplinäre Forschungsverbund „Affective Societies“ an der Freien Universität Berlin untersucht die fundamentale Bedeutung von Affekten und Emotionen für das soziale Zusammenleben in mobilen, vernetzten und mediatisierten Welten des 21. Jahrhunderts. Sein Ziel ist es, ein neues Verständnis von Gesellschaften als Affective Societies zu etablieren.

Dieser Blog möchte einer breiten interessierten Öffentlichkeit Einblick in unsere Forschungsarbeit geben. Neben Tagungs- und Feldberichten, Interviews, Rezensionen und Portraits finden Sie auch Texte von Autor*innen des SFB, die mit einer affekttheoretischen Perspektive auf gegenwärtige Ereignisse in Alltag, Politik und Kultur blicken und zur Reflexion einladen wollen.

 

Das Blog-Redaktionsteam besteht aus:

Marion Acker, Projekt A03 Geteilte Gefühle

Prof. Dr. Doris Kolesch, Leitung Projekt B03 Reenacting Emotions

Dr. Katharina Metz, Geschäftsführung SFB

Sophie Nikoleit, Projekt B03 Reenacting Emotions

Friederike Oberkrome, Projekt C05 Emotion und Relationalität in Formen (post-)migrantischen Theaters

Theresa Schütz, Projekt B03 Reenacting Emotions

Verena Straub, Projekt B01 Affektive Dynamiken von Bildern im Zeitalter von Social Media

Prof. Dr. Christian von Scheve, Projekt C04 Gefühle religiöser Zugehörigkeit und Rhetoriken der Verletzung in Öffentlichkeit und Kunst